0 image description VERANSTALTUNGEN, 17, September 2013

EINSATZ VON SOCIAL MEDIA BEI MEDIENDIENSTLEISTERN

Manche machen es erfolgreich, andere hätten noch mehr Potenzial, das es auszuschöpfen gilt. Wiederum andere entscheiden sich bewusst oder unbewusst dagegen – wegen Ressourcenmangel, fehlendem Know-How, nicht erkennbarem Mehrwert oder aus anderen Gründen. Das Ding mit «Social Media». Lange als kurzfristiger Hype verschrien, wurde mittlerweile verstanden, dass es bei Social Media um mehr geht, als einfach nur präsent zu sein auf Facebook, Twitter, Youtube & Co. Social Media verlagert den Stammtisch ins Internet. Firmen und Nutzer tauschen sich auf Augenhöhe aus, diskutieren, philosophieren, informieren. Und sie tun es da, wo sie sich am liebsten aufhalten – und wo sie auf Gleichgesinnte treffen: In Blogs, auf Facebook, Twitter, Youtube, Flickr, Instagram, Pinterest, LinkedIn, Xing, Google+. Um nur einige wenige Plattformen aus dem bunten «Social Media»-Dschungel zu nennen.

Doch was bedeutet dies nun für die digitale Medienproduktion? Dabei sein ist alles? Überall Profile aufsetzen und einfach mal loslegen? Und gespannt sein, was sich daraus ergibt? Das ist weder Ressourcen schonend noch zielführend und wird schnell zur grossen Ernüchterung führen. Viel wichtiger ist es, ein mögliches Engagement sorgfältig zu prüfen. Denn: Es ist langfristig und sollte deswegen geplant angegangen werden.

In einem ersten Schritt beschäftigen wir uns mit der internen und externen Analyse: Welche internen Prozesse begünstigen ein Social Media Engagement? Wo verstecken sich Stolpersteine? Wo stehen unsere Mitbewerber? Was tun sie gut, was können wir besser? Ein erstes Fazit gibt hier bereits die grobe Richtung vor. Im nächsten Schritt entscheiden wir uns für die Strategie: Wollen wir unsere Kompetenz durch die Know-How-Führerschaft ausweisen? Oder uns als attraktiven Arbeitgeber präsentieren, so wie das die Swisscom ICT macht? Setzen wir – wie Migipedia – auf Ideation und Innovation? Oder entlasten wir mit Social Media unseren Kundendienst? Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Steht die Strategie fest, geht es um die Wahl der passenden Plattformen, die Festlegung der Ziele und des Werbebudgets, die Ressourcenplanung, den internen Wissensaufbau im Umgang mit den Plattformen, die Festlegung von Guidelines, die Content Strategie, die Integration der Massnahmen in die bestehende Kommunikation. Und dann können wir loslegen. Offiziell und öffentlich. Selbstbewusst und zielführend.

Nach 6 Monaten fragen wir uns dann zum ersten Mal: Was hat es uns gebracht? Was haben wir gelernt? Wo können wir uns verbessern? Braucht es eine Kurskorrektur? Haben wir vieles richtig gemacht, wird der Effekt nicht ausbleiben: Sei es in der Wahrnehmung und damit Bindung bestehender Kunden, beim Schärfen der Marke, in der Bekanntheit des Unternehmens oder beim Zuwachs von neuen Kunden.

Erfahren Sie am Donnerstag, den 19. September 2013 um 18:00 Uhr im Restaurant Gnüsserei in Zürich anhand von – mit wertvollen Tipps und Tricks ergänzten – «Best Practice»-Beispielen, wer im Bereich der digitalen Medienproduktion bereits ein Exempel statuiert, welche Chancen ein Social Media Engagement nicht nur für Online- sondern auch für «klassische» Druckereien bietet und was es neben einer sorgfältigen Planung in der Praxis unbedingt noch beachtet werden sollte.

Weitere Information zum Event mit Anmeldung

Nicole Schnell, Schnellkraft GmbH

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