5 image description TECHNIK, 17, März 2014

Stift und Lineal für digitale Kunstwerke

Der Grafiksoftware-Anbieter Adobe plant zudem eine für andere Hardwareanbieter offene Cloud-Plattform für Templates.

Vor einem Jahr war es noch eine Konzeptarbeit, nun scheint Adobe tatsächlich in den nächsten Monaten seine ersten Hardware-Produkte auf den Markt bringen zu wollen. Die ersten Vertreter der physikalischen Produktabteilung werden ein Stift und ein Lineal für die Anwendung auf Tablets sein. Erstmals in Vorserien-Form zu sehen war das Duo auf der aktuellen South by Southwest Conference.

Das Gerätepaar mit den Projektnamen „Mighty“ für den Stift und „Napoleon“ für das – kurze – Lineal ist für die Zielgruppen Architekten und Designer gedacht. Sie erhalten damit im Grunde Basiswerkzeuge für ihre Arbeiten, nur eben angepasst auf das Medium Tablet. Stift und Lineal, beide in Aluminium und weissen Plastikelementen gefertigt, arbeiten zusammen mit einer sich in Entwicklung befindlichen Skizzier-App, die wohl nur für iPads veröffentlicht wird.

In Zusammenarbeit mit der App wird ein Zeichenbrett-Lineal nachgebildet und ein Repertoire an 2D-Grundformen wie Kreise, Rechtecke, Polygone angeboten, die über einen Button am Lineal ausgewählt und editiert werden. Der drucksensitive Stift verfügt ebenfalls über einen Funktions-Button, der typische Zeichenaufgaben unterstützt. Das Angebot an Vorlagen-Formen für die Skizzier-App soll über Adobes Creative Cloud erweitert werden, wozu Anwender auch eigene Formen teilen können. Ziel dieser Plattform soll es auch sein, Hardware-Lösungen anderer Anbieter einzubinden.

Das Hardware-Projekt trieb Adobe in Zusammenarbeit mit der Hardwaredesign-Firma Ammunition voran, für die Entwicklung der weiteren technischen Details von Mighty und Napoleon holte sich Adobe die Firma Adonit an Bord. Gefertigt werden Stift und Lineal schliesslich bei einem nicht namentlich benannten OEM-Partner in Asien.

Wie gut sich Stift und Lineal in der Praxis machen, kann letztlich nur ein Test zeigen. Selbst im Video…>> oben sieht man eine gewisse Zeitverzögerung bei der Darstellung des Gezeichneten und auch nicht jede Form und jeder Handgriff gelingt hundertprozentig so wie gedacht. Interessant ist, dass die App zwischen Stift und Finger unterscheiden kann, so dass sich damit jeweils unterschiedliche Aktionen ausführen lassen. Wenn es denn zuverlässig funktioniert, kann das sehr nützlich sein.

Zweitverwendung aus einem Artikel aus beyondprint.de…>>>

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