0 image description VERANSTALTUNGEN, 9, April 2014

Guten Morgen, Publishing!

Schlagworte wie Crossmedia, Multichannel- oder agiles Publishing sind in aller Munde. Aus der Sicht des Kunden, des Software-Ingenieurs und aus der erlebten Praxis eines Systemintegrators schildern drei versierte Referenten an fünf Berufsschulen in der Deutschschweiz was zum Thema Mobile Publishing aktuell die Branche bewegt.

Druckindustrie und Medienproduktion sind im Aufbruch. Wo früher «nur» gedruckt wurde, wird der moderne Druckdienstleister zunehmend zum Partner, der seinen Teil dazu beisteuert, verschiedene Ausgabekanäle bedienen zu können. Noch sind konkrete Fallbeispiele rar – wir präsentieren sie heute: Print, App, Tablet, Desktop, Social Media.

Die praktischen Erfahrungen des Kleinkunden und Konzeptioners, des Software-Ingenieurs und des System-Integrators vermitteln ein Bild, was heute in Sachen Crossmedia machbar und welches Wissen in Zukunft wichtig ist. Diese Veranstaltung zeigt anhand konkreter Beispiele auf, wo die Knacknüsse im crossmedialen Publishing liegen. Es gibt einige Entscheidungen zu treffen, und nicht alles, was technisch machbar ist, ist auch sinnvoll. Die drei Referenten vertreten den pragmatischen Ansatz, mit einem vertretbaren Risiko neue Chancen wahrzunehmen. René Theiler von publishingNETWORK wird durch den Anlass führen.

Die drei Referate:

Zeichen setzen! Crossmediale Mikrotypografie
Der Typograf und Autor Ralf Turtschi, alias Dr. Pingelig, präsentiert sein neustes Werk «Zeichen setzen!». Er plante das Mikrotypografiebuch als Printprodukt, später wurden App, iPad-Version, Facebookseite und ein Youtoubeclip «angebaut», eine Website mit Webshop aufgesetzt und ein Lehrmittel geschrieben. Self-publishing verlangt nach neuen Denkansätzen in der Produktion und Vermarktung. Der Autor zeichnet als kleiner Auftraggeber seinen hindernisreichen crossmedialen Weg nach und geht dabei auf amüsante Art auf die richtige oder falsche Zeichensetzung und auf Mikrotypografie ein.

Die richtigen Tools für die Entwicklung von Apps
Apps für iOS, Android und Windows Phone 8 sind mit unterschiedlichen Werkzeugen und Verfahren hergestellt: native Apps werden in der «Muttersprache» der jeweiligen Plattform programmiert, Web-Apps mit Web-Technologien entwickelt. Mit App-Generatoren können Apps «fertigbauelement»-artig erstellt werden. Toni Kaufmann gibt einen Überblick zu den verschiedenen Verfahren mit Schwerpunkt nativer App-Programmierung, am Beispiel der App «Zeichen setzen», die für iOS und Android verwirklicht wurde.

Projektbeispiele mit Adobe DPS
Kundenbedürfnisse sind ganz unterschiedlich. Nur eine entsprechende Analyse, Konzeption und Definition realistischer Ziele führt zur richtigen Umsetzung. Finanzierung und Projektnutzen sind zum Vorherein nicht immer ganz klar. Dieter Herzmann bringt Erfahrungen von realisierten Projekten ein und gibt Tipps für das behutsame Abwägen von künftigen Vorhaben. Dabei kommen konzeptionelle Themen genauso zur Sprache wie das Thema User Experience, die Automatisierung und die Einbindung in Drittsysteme.

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Informationen zu den verschiedenen Terminen, Veranstaltungsorten und zum Online Anmeldeformular…>>

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