1 image description NEWS,TECHNIK,VERANSTALTUNGEN, 20, April 2015

Kommunikationsmassnahmen im Zeitalter der digitalen Transformation – wie Sie Ihre Zielgruppen in den relevanten Kanälen ansprechen können

Im Dialog mit Ihren Zielgruppen bedarf es einer ausgereiften Vorgehensweise zur Bewirtschaftung der heutzutage zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle. Die eine Lösung, die Sie sowohl in technischer wie auch inhaltlicher Hinsicht bei der Bewältigung sämtlicher Herausforderungen unterstützt, gibt es nicht. In seinem Referat an der Dialog-Marketing-Messe in Zürich zeigte Matthias Känzig Lösungen auf, um eine fundierte Kommunikationsstrategie abzuleiten, die es Dienstleistern ermöglicht, ihren Anspruchsgruppen einen echten Mehrwert anzubieten.

Die Digital Business Transformation erfasst die ganze Umwelt eines Unternehmens: Mitarbeiter, Kunden, Abnehmer, Lieferanten, Dienstleister und weitere Anspruchsgruppen. In der übergreifenden und zielgerichteten Ansprache der Stakeholder gibt es grosse Lücken und Uneinheitlichkeit. Unternehmen haben nicht selten grosse Mühe, damit umzugehen und mit ihrer Umwelt in einen nahtlosen Dialog zu treten. Gefragt sind neue Ideen, die den stark abweichenden Bedürfnissen innerhalb der Zielgruppen und der rasanten technologischen Entwicklung gerecht werden und es dem Unternehmen erlauben, eine klare und einheitliche Geschichte zu erzählen.

Mit einigen Beispielen aus seiner eigenen Erfahrung zeigte Matthias Känzig wie bei einer Versicherungsgesellschaft bei der Berechnung von Prämien zu Missverständnissen mit Kunden kommt, wie bei einem Projekt für den Bestellservice für Baustoffmaterial via App nicht in Betracht gezogen wurde, dass auf einer Baustelle nicht die besten Bedingungen für den Umgang mit Tablet oder Smartphone bestehen und wie eine traditionsreiche und regional stark verankerte Bank ihren Aktionären einen Online-Report des Geschäftsberichts anbietet, ohne die Akzeptanz für digitale Lösungen bei seinen Kunden zu prüfen.

Der digitale Zug ist losgefahren. Unternehmen müssen jetzt handeln, um noch auf den letzten Wagen aufspringen zu können. Dem Commitment zur digitalen Transformation, so berichtete Matthias Känzig, muss strategische Bedeutung eingeräumt werden. Die ganzheitliche Verantwortung für ein solches Change Management Projekt muss deshalb auch von der Geschäftsleitung oder einer dafür geschaffenen Stelle mit Entscheidungsfunktion getragen werden. Gleichzeitig ist es unabdingbar, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit der digitalen Transformation auf allen Hierarchiestufen geschaffen wird und damit das Projekt von vielen Säulen getragen wird.

Hinzu kommt der Fakt, dass es in der digitalen Kommunikation immer mehr Informationen gibt, die sich automatisieren lassen. Eine solche Entwicklung ist auch aus Kostengründen wünschenswert. Dabei sind vor allem  Firmen betroffen, die regelmässig über ein wechselndes Angebot informieren müssen. Nicht unüblich ist auch die Zurverfügungstellung von Informationen, die sich der Konsument entsprechend seinen Bedürfnissen und Interessen selbst zusammenstellt. Die tägliche Information soll also standardisiert werden, zudem ist ein Informationsangebot aufzubauen, auf das Interessenten jederzeit und überall zugreifen können. Denn der heutige Nutzer ist nicht nur multimedial, sondern will in seiner Informationssuche auch eigenständig sein: er holt sich weitere Informationen dann, wenn er dies wünscht. Die einheitliche Präsentation der Informationen an allen Touchpoints mit dem Konsumenten ist deshalb von grosser Wichtigkeit. Die Erfahrung, die der Kunde im Dialog mit einem Unternehmen macht, muss exzellent und immer gleich sein. Eine überragende Customer Experience ist Pflicht.

Unternehmen müssen zwingend analysieren, welche neuen Anforderungen von ihren Kunden gestellt werden, und wie diese Bedürfnisse mit heutigen und zukünftig aufzustellenden Mitteln erfüllt werden können. Dies erfordert eine fundierte Analyse mit einer entsprechenden Strategie, welche die Roadmap für die Digital Business Transformation als mittel- bis längerfristiges Projekt in einem Unternehmen enthält.

Matthias Känzig, CO-Founder der Takondi GmbH, zeigte an der Dialog-Marketing-Messe in Zürich mit dem transformationellen Kommunikationsmodell auf, wie dieser Prozess zusammen mit den Kunden zu einer erfolgreichen Umsetzung  führen kann. Das zusammen mit dem Fachverband publishingNETWORK entwickelte Modell steht als PDF interessierten Kreisen zur Verfügung. Das PDF kann auf dem Sekretariat des Fachverbands bezogen werden. info@publishingnetwork.ch

Die Takondi GmbH…>>   bietet Beratungen für digitale Kommunikationslösungen an und weist Erfahrungen in der Programmierung von Corporate Websites, digitalen Kampagnen, Augmented Reality Lösungen, Mobile- und Tablet-Anwendungen sowie Digital Publishing aus.

 

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LESERBEITRÄGE

Mark, 20. April 2015, 10:39

Der Vortrag war sehr gut. Die Beratung von Matthias is super klasse. Ich kann Ihn nur empfehlen.

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