1 image description NEWS,VERANSTALTUNGEN, 12, Mai 2015

Rückblick Event „Publishing gestern und heute“

Die heutige Medienproduktion verlangt immer schnellere Ergebnisse und ein hohes Mass an Flexibilität. Wiederkehrende Handlungsabläufe werden durch programmgesteuerte oder selbsttätig geregelte Mechanismen ersetzt. Speziell bei mehrseitigen Layout-Projekten lohnt es sich, wiederholende Arbeitsschritte mit den gegebenen Werkzeugen von InDesign zu optimieren und teilweise zu automatisieren. Meist ist der Nominalaufwand dabei etwas höher, aber die daraus folgende Zeitersparnis ist um ein Vielfaches grösser. Der erste gemeinsame Anlass von Werbewoche_LAB und publishingNETWORK zeigte an diesem Abend, wie mit den richtigen Layout-Einstellungen ein erster Schritt für eine effiziente Medienproduktion gemacht wird.

Franziska Bock, Publishing-Trainerin, stellte ihre Präsentation mit dem Titel „Publishing gestern oder heute“ unter das Motto …wenn InDesign plötzlich Spass macht!
Sie erstellte neben der Präsentation für den Event auch zwei spannende Module mit allen Themen, die sie an diesem Abend behandelte, für die Lernplattform www.mediametro.ch zusammen. Diese steht den Teilnehmern/-innen anschliessend auf einer speziellen URL zur freien Verfügung. Der Impuls und die Ideen für das Referat sowie das Lernmodul für die Plattform Mediametro, stammen aus der Praxis, während der Arbeit mit Kunden, bei der Umsetzung von Produktionstemplates. Das Ziel für den Event hatte Franziska Bock klar definiert: Sie wollte den interessierten Personen in der Medienproduktion clevere Wege und Werkzeuge von InDesign näher bringen, welche die tägliche Arbeit und die damit verbundenen Workflows beschleunigen, teilweise automatisieren und so schlussendlich die Motivation und Freude der Anwender fördern.

   Team- und prozessoptimierte Format-Einstellungen
In der Praxis ist es wichtig, dass Elemente problemlos von einem Dokument in das andere kopiert werden können. Mit den falschen Basiseinstellungen kann diese einfache Funktion zum Spiessrutenlauf werden. Die Grundeinstellungen bei Absatz- und Objekt-Formaten gehören somit zu den wichtigsten bei der Arbeit mit InDesign. Die benutzerdefinierten Einstellungen erlauben mit InDesign eine persönliche und prozessoptimierte Arbeitsweise.
Seit der Version InDesign CC ist es zusätzlich möglich, benutzerdefinierten Einstellungen über die Cloud zu synchronisieren um sowohl auf dem Desktoprechner, wie auch auf dem Notebook mit der gleichen Basis zu arbeiten. Die Vielfalt an Möglichkeiten bei der Anwendung der Layout-Software ist enorm und verhindert oft den Blick auf das Wesentliche. Viele Anwender von InDesign verwenden meist nur die offensichtlichen und gebräuchlichsten Funktionen und Features des Programms. Viele Möglichkeiten gehen in der Fülle der Funktionen unter oder es bleibt schlicht keine Zeit, sich während des Tagesgeschäfts damit auseinanderzusetzen. Die Erstellung von Magazinen, Broschüren sowie ganz allgemein von Periodika lassen sich durch eine gezielte Vorbereitung sehr gut optimieren. Franziska Bock zeigte, wie effizient sich Metainformationen zu Verknüpfungen nutzen lassen und wie Scripte clever eingesetzt werden um Routine-Arbeitsschritte abzufangen und so die Arbeit zu erleichtern. Der Mehrfachnutzen von Formaten und Farben sind für Franziska Bock wichtige Themen, die gezielt in die  Arbeitsvorbereitung integriert werden müssen.

   Vorteile nativer Formate erkennen
Im modernen Publishing-Workflow werden wir mit einer Vielzahl von Dateiformaten konfrontiert. Die Dateiformate mit den meisten Vorteilen im Layout sind die nativen (programmeigenen) Formate, da mittels Importoptionen ursprüngliche Funktionen (z. B. PDF mit Verlinkungen) nach dem Platzieren weiter im Layout zur Verfügung stehen. Mit dieser Funktion hat Franziska Bock auch die unzähligen Module aus der Lern-Werkstatt in das neue Template von Mediametro übernommen. Während dem automatischen Import der PDF-Dateien konnte sich die Autorin anderen, wichtigen Tätigkeiten widmen…

Beim anschliessenden Apéro wurde dann der direkte Kontakt gepflegt. Mit dem Glas in der einen und einem Brötchen in der andern Hand wurde ausgiebig über die vielen Anregungen diskutiert mit der einhelligen Meinung, dass dieser gelungene Anlass vielerlei Inputs für die eigene Tätigkeit gegeben hat.

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   Lernplattform Mediametro – Lerne, was du brauchst
Dank Mediametro halten Sie Ihr Fachwissen auf dem neusten Stand, denn die Ansprüche im Publishing verändern sich schnell… Mediametro stellt die Unterlagen thematisch geordnet auf der Plattform zur Verfügung, damit Sie Ihr Wissen gezielt nach Ihren Bedürfnissen erweitern und vertiefen können. Jeden Monat erarbeitet das Autorenteam von Mediametro ein neues Modul zu aktuellen Fragestellungen in der Medienproduktion. Die Module eignen sich auch ideal als unterstützendes Lernmittel für alle Mitarbeitenden in der Produktion.

Informationen: www.mediametro.ch
Aktuelles Modul für den Monat Juni… >>

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LESERBEITRÄGE

Andreas Weber, 12. Mai 2015, 8:15

Exzellent. Gut zu wissen, dass die digitale Medienproduktion auf der Höhe der Zeit ist, Zumindest in der schönen Schweiz!

Beste Grüße aus der Gutenberg-Stadt Mainz,
Andreas Weber

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