0 image description NEWS,TECHNIK,VERANSTALTUNGEN, 26, Mai 2016

Der 3. Publishing-Talk begeisterte die Teilnehmer

Rückblick Event „Wie die eigene Intelligenz in unsere digitalen Präsenzen kommt“.

Der 3. Publishing-Talk widmete sich einem ganz speziellen Thema, das bei vielen Leuten in der Medienproduktion in naher Zukunft zu neuen Erkenntnissen führen wird.  Die beiden Referenten Dieter Herzmann, Topix AG und Tobias Heimpel, ProzessPiraten, erläuterten ihre Vorstellung zu der digitalen Präsenz der Zukunft: weniger Funktionen, weniger Design, keine Programmierung und vor allem, wie die eigene Intelligenz, sprich Geschäftstaktiken, in die individuellen und zukünftig extrem dynamischen Digitalpräsenzen kommt. Ein spannender Ansatz, der die Teilnehmenden in eine neue Denkweise führte. Dabei geht es primär aber auch um ein neues Verständnis für die digitale Welt.

Die Kultur im Marketing bekommt im digitalen Zeitalter, nach Aussage der Referenten, eine neue Dimension: Menschen konzentrieren sich wieder auf Kreativität und den Sinn von Informationen, statt auf die Organisation von Inhalten oder das technische Management zur Darstellung der Informationen. Unternehmen müssen sich wieder auf das konzentrieren, was sie stark gemacht hat: Auf das Wissen um die Bedeutung und Stärke ihrer eigenen Produkte und Leistungen. Auf die Kernprozesse, die die Wertschöpfung des Unternehmens langfristig gewährleisten.

Webseiten sind Informationsräume und Orte, an denen wir etwas erfahren. Räume, die mit Informationen wie Bildern und Botschaften ausgestattet sind. Räume, in denen wir uns bewegen, um Informationen zu erhalten. Webseiten, mobile APPs, Präsentationen, Strategieprozesse, Newsletter und vieles mehr.  Mit der Erstellung eines Informationsraumes sind heute hohe Aufwendungen in Zeit und Geld verbunden, um die Benutzerführung, die Struktur, die Programmierung und die Funktionen zu definieren, zu erstellen und zu pflegen.  Informationsräume, wie Sie sie heute kennen, sind zudem statisch strukturierte Gebilde, starr und nur mit hohem Aufwand veränderbar in die nächste, dann wieder starre Struktur. Es sind Räume, bereits gestaltet und mit Informationen ausgestattet, bevor der Besucher sie betritt.

Die Software Ares4
Tobias Heimpel führte die Teilnehmer/-innen in seinen eigenen, und vor allem auch philosophischen Ausführungen, zu diesen neuen Denkansätzen, die Sie als digitale Welt verstehen. Nicht dem Analogen folgen, sondern der digitalen Welt auch die entsprechende Form zu bieten.

Die ProzessPiraten entwickeln vor diesem Hintergrund mit Ares4 nicht nur eine Technologieplattform für die dynamische und erlebnisorientierte, effiziente und kostensparende Generierung von Informationsräumen. Hinter Ares4 steht eine Methode, um unternehmenseigene strukturelle Daten zu definieren – die Grundlage für eine dynamische Marketingtaktik. Ein Einsatz von Ares4 erfordert von den Anwendern ein starkes Selbstkonzept, eine hohe Unternehmensidentität und die Überzeugung der eigenen Bedeutung auf dem Markt. Dabei stehen gemäss Tobias Heimpel die Erkenntnis sowie die Bereitstellung von relevantem Content im Vordergrund. Konzentration auf die eigenen Produkte – dann auf die Kunden.

Nach der Theorie folgte dann seine Präsentation der Lösung Ares4, die gemäss Tobias Heimpel immer noch im Teststadium ist, mit der aber bereits Webpräsenzen für Unternehmen realisiert werden. Interessierte Firmen können sich gerne bei ihm für einen Testbetrieb melden.

Publishing-Talk Networking
Im Anschluss an die offene Diskussion konnten sich die Teilnehmer/-innen am Apéro-Buffet den Köstlichkeiten des Restaurants Veranda und dem Networking widmen. Dabei standen feine Häppchen, gute Weine sowie Wasser und Bier genügend zur Verfügung. Das Thema bewegte die Teilnehmenden intensiv und verschiedene Argumente wurden ausgetauscht.

Publishing-Talk entwickelt sich zu einer ergiebigen, persönlichen Plattform, die spannende, neue Themen und Gespräche in einem ungezwungenen Ambiente bietet.

Link auf die Webseite der ProzessPiraten mit der Lösung…>>

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Bild 1: Dieter Herzmann, Topix AG             Bild 2: Tobias Heimpel, ProzessPiraten
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Bild 3 + 4: Gäste beim Apéro/Networking

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